KÖSTERBERNER · In den meisten Kanzleien ist KI ein Thema für Vorträge und Strategiepapiere. Bei uns läuft sie produktiv: eigene KI-Agenten und Automatisierungen arbeiten heute im Kanzleialltag – an Gutachten, Berichten und internen Prozessen. Gebaut haben sie zwei geschäftsführende Partner, die selbst keine Zeile Code schreiben, gemeinsam mit unserer Head of Controlling und einer Handvoll ausgesprochen wissbegieriger Kolleginnen und Kollegen. So weit sind wir ohne dedizierte Rolle gekommen. Jetzt suchen wir die Person, die daraus eine Strategie macht – und sie Tool für Tool selbst baut.
Warum wir das tun? Nicht, weil KI inzwischen zum guten Ton gehört oder Mandanten danach fragen. Sondern aus Überzeugung und echter Begeisterung – hier sitzen Partner einer Rechtsanwaltsgesellschaft, die sich selbst mit KI und agentic Workflows beschäftigen und solche bauen. Und aus einem klaren Grund: Wir retten Unternehmen und Arbeitsplätze. Das verlangt Präsenz und Urteilsvermögen – Zeit für die Menschen in unseren Verfahren und für die Entscheidungen, auf die es ankommt. Diese Zeit soll Technologie schaffen, indem sie uns die Routine abnimmt. Unser Anspruch dabei: Wir wollen die digital führende Kanzlei der Sanierungsbranche sein.
Dazu kommt ein Projekt, wie es selten zu haben ist: Wir bauen gerade ein komplett neues Notariat auf – von der ersten Akte an vollständig digital, ohne eine einzige Altlast. Die Notarin, die es führen wird, ist 32 und exzellent, und unser Anspruch ist unbescheiden: ein Notariat, das den Maßstab setzt, an dem sich andere messen.
Ehrlicherweise gehört auch das dazu: Unsere Toollandschaft ist ein Flickenteppich – Copilot, ChatGPT, Claude, Gemini, Noxtua, alles im Einsatz. Mit Langdock haben wir begonnen aufzuräumen, aber das ist erst der Anfang – und genau dabei merken wir, dass es jemanden braucht, der es hauptverantwortlich macht. Und wie jede gewachsene Kanzlei hängen wir an Legacy-Software, die sich nicht einfach wegwerfen lässt.
Unser Ansatz: viele kleine, konkrete Tools, die jeweils einen Prozess abbilden und sofort Entlastung schaffen – gebündelt zu einer klaren strategischen Linie. Die Kanzlei erlebt gerade ein absolutes Hoch, im Sanierungsrecht gibt es mehr als genug zu tun – Technologie ist für uns der Hebel, mit dem wir diesem Wachstum immer einen Schritt voraus bleiben.
Deine Nutzerbasis: mehr als 100 Kolleginnen und Kollegen an vier Standorten in Norddeutschland – ein junges Team mit einer digitalen Affinität, wie man sie in der Rechtsbranche selten findet. Wer hier ein gutes Tool baut, muss niemanden überzeugen, es zu benutzen.
Und damit kein Missverständnis entsteht: Diese Rolle ist kein IT-Support. Dafür sind wir gut aufgestellt. Hier geht es um strategische und operative Verantwortung für die technologische Weiterentwicklung der Kanzlei.
Deine Aufgaben sind:
- Du entwickelst die KI- und Digitalisierungsstrategie der Kanzleigruppe – und setzt sie selbst um, in direkter Berichtslinie an die geschäftsführenden Partner
- Aufbau der digitalen Basis für unser neues Notariat – von Grund auf, ohne Altlasten
- Übernahme und Weiterentwicklung der bereits produktiv laufenden KI-Agenten und Automatisierungen
- Fortführung der begonnenen Konsolidierung der Toollandschaft rund um Langdock – unter realistischem Umgang mit den Legacy-Systemen, an die wir gebunden sind
- Konzeption und Bau neuer, kleinteiliger Tools für konkrete Prozesse in Sanierungsrecht, Beratung und Notariat
- Make-or-Buy-Entscheidungen: Du bewertest, was eingekauft und was selbst gebaut wird – und triffst diese Entscheidungen mit uns auf Augenhöhe
Was du mitbringen solltest:
- Echte Hands-on-Coding-Erfahrung – ob klassisch ausgebildet, als Autodidakt oder als Wirtschaftsinformatiker:in: Der Weg dorthin ist uns gleich, das Können zählt
- Führungserfahrung – gerne als Gründer:in oder im Management eines Unternehmens oder einer Kanzlei
- Ausgeprägte KI-Affinität und praktische Erfahrung mit LLM-basierten Tools und agentic Workflows
- Verständnis für Prozesse – und dafür, was es braucht, damit sie in einer Organisation nachhaltig ankommen, statt nur technisch zu funktionieren
- Die Fähigkeit, zwischen Technologie und juristischer Praxis zu übersetzen – wobei du damit nicht allein bist: Die geschäftsführenden Partner bringen an dieser Schnittstelle eigene Expertise mit und übernehmen den Übersetzerpart mit ausgesprochener Freude
- Pragmatismus statt Reißbrett: Du setzt dich mit den Kolleginnen und Kollegen zusammen, nimmst Arbeitsabläufe mit dem sprichwörtlichen digitalen Klemmbrett offen auf – und überlegst erst dann, was moderne Technik daraus machen kann
- Direkter Draht statt Gremienschleifen: Du berichtest direkt an die geschäftsführenden Partner – Entscheidungen fallen im Gespräch, nicht im Ausschuss
- Echte strategische Gestaltung: Du setzt nicht die Strategie von anderen um, du schreibst sie
- Eine Vergütung, die der Verantwortung der Rolle entspricht – wir wissen, was dieses Profil am Markt kostet
- Kurze Wege von der Idee zum Produktivbetrieb – mit über 100 Nutzerinnen und Nutzern, an denen sich jedes Tool sofort beweisen kann
- Ein Greenfield-Projekt, wie es in der Rechtsbranche kaum zu finden ist: ein Notariat, digital von null
- Eine Rolle, die mitwächst: Wird die Umsetzung für eine Person zu viel, haben wir Budget und Kapazitäten für Freelancer und Zukäufe – und wenn der Bedarf es trägt, bauen wir ein Team auf. Das hier ist die erste Position dieser Art bei uns, und wir gestalten sie mit dir
- Festanstellung oder Berater-/Interim-Modell – je nachdem, was zu dir passt; bei besonderer Passung auch vollständig remote, mit gelegentlicher Reisebereitschaft zu unseren Standorten
- Flexible Arbeitszeiten und Homeoffice von Anfang an
- Eine der führenden Kanzleien für Insolvenz- und Sanierungsrecht in Norddeutschland – Wirtschaftswoche TOP-Kanzlei, führend in den InDAT-Rankings, AGIS-Verwalter des Jahres 2024 und 2026
- Eine Kanzleikultur, in der Respekt selbstverständlich ist – und in der die Partner für dich jederzeit erreichbar sind
- Und ja: JobRad und Firmenfitness über EGYM gibt es auch
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